Wer ein Haus baut oder ein altes Gebäude umstrukturiert, wird wohl mit der Frage konfrontiert, wie der Dachstuhl ausgebaut werden soll. Da es mehrere Konstruktionsmöglichkeiten gibt, ist hier eine exakte Planung erforderlich. Ein Dachstuhl mit Dachfenstern beispielsweise, ermöglicht weitere Wohnbereiche. Wer sich für einen eher kleineren Dachstuhl entscheidet, der noch dazu flacher ist, kann dort höchstens einen Dachboden unterbringen. Wer die Möglichkeit hat, gestaltet ihn großzügig, so lässt sich der obere Teil später immer noch ausbauen und dämmen, wenn weitere Räumlichkeiten benötigt werden.

Diese Aufgabe erfüllt ein Dachstuhl

Ein Dachstuhl ist quasi das Skelett vom Dach, schließlich müssen die Dachziegel irgendwo angebracht werden. Es ist wichtig, dass dieser Dachstuhl stabil ist, weil er nicht nur Ziegel trägt, sondern auch Schnee in der kalten Jahreszeit. Desweiteren werden in den Dachstuhl von innen Dämmmaterialien eingebaut, um Häuser eine ordentliche Wärmedämmung zu verpassen. Es gibt jedoch auch Häuser, wo der Dachstuhl nicht gedämmt ist. Neben dem Schnee gibt es ferner noch Wind, der dem Dach zum Verhängnis wird, deswegen wird die komplette Konstruktion am Mauerwerk angeschraubt. In der Regel werden die Pfetten und Schwellen mit Schrauben direkt einbetoniert.

Möglichkeiten der Dachstuhlkonstruktion

Es gibt verschiedene Konstruktionen die sich im Laufe der Jahre eingebürgert haben, natürlich lassen sich noch komplett andere bauen, wenn der Kunde das wünscht und wenn es von der Konstruktion her möglich ist.

Sparrendach

Dieses Dach findet man am ehesten in Nordeuropa. Sparrenbinder befinden sich in einer Reihe und sind mit dem First stark verbunden. Somit ergibt sich ein Dreieck das nicht verschiebbar ist. Im inneren des Raumes gibt es keine Balken die stören und dies ermöglicht einen optimalen Dachausbau.

Kehlbalkendach

Das Kehlbalkendach ist ähnlich aufgebaut wie das Sparrendach, nur unterstützen hier die Sparrenpaare auch den Kehlbalken und nicht nur den First. Die Kehlbacken mindern bei dieser Konstruktion die Biegebeanspruchung.

Pfettendach

Bei dieser Konstruktion liegen die Sparren direkt auf waagerechten Pfetten (Längsträgern). Bei diesem Dach gibt es einen Vorteil, die Dachhälften sind voneinander getrennt und somit können die Sparren unterschiedlich aufgeteilt werden und müssen nicht, wie bei den anderen Konstruktionen gegenüber liegen. Deswegen eignet sich das Pfettendach ideal für Dachfenster und Dachgauben. Ebenso kann der Schornstein an jeder beliebigen Stelle angebracht werden. Hier gibt es den Nachteil, dass Pfosten im Raum stehen, die die Dachlast zusätzlich unterstützen.

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